Logo 20 JahreAuch nach 20 Jahren geschieht es immer noch, dass eine Reise in die Normandie zur Entdeckung wird. So besuchten die meisten der Hettstadter Bürger die 2000 Jahre alte Stadt Rouen zum ersten Mal zum 20-jährigen Jubiläum.

Bei einem Frühstück am Fuß der Kathedrale begrüßten die französischen Freunde die Gäste aus Hettstadt und begleiteten Sie durch diese bemerkenswerte Stadt, wo das Herz von Richard Löwenherz begraben ist und der Scheiterhaufen von Jeanne d'Arc stand. Das moderne Rouen ist aber auch eine Hafenstadt, die selbst der heutigen Hochseeschifffahrt gewachsen ist. 

Das offizielle Jubiläumsprogramm wurde am nächsten Tag von Bürgermeister Bernard Dufour eröffnet. In seiner Rede erinnerte er daran mit wie viel Vertrauen die beiden Gemeinden vor 20 Jahren begonnen hatten, und wie viel mehr, als was man sich damals hatte vorstellen können, aus der Partnerschaft geworden ist. Eindrücke dazu wurden über eine Bilderpräsentation für alle sichtbar gemacht. Bürgermeister Eberhard Götz betonte die Vorteile, die sich vor allem für die Jugend aus dem Kontakt zum Partnerland ergeben und dankte allen Aktiven auf beiden Seiten für ihren Einsatz in den letzten 20 Jahren.

Mit einem launig vorgetragenen, zweisprachigen Dialog versuchten zwei Mitglieder des Partnerschaftskomitees die Frage „Was ist die Partnerschaft?" zu ergründen. Dabei hatten die Hettstadter die Antwort schon in der Tasche: Ihr Gastgeschenk war nämlich ein eigens für das Jubiläum komponiertes und gedichtetes deutsch-französisches Lied, das das Wesen der Partnerschaft beschreibt - selbstverständlich vorgetragen von der kompletten Reisegruppe.

Bei einem festlichen Abend mit einem üppigen Büffett, Musik und Tanz feierten alle gemeinsam das Jubiläum.

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Eine weitere wahre Entdeckung war am nächsten Tag der Besuch der Abtei von Jumiège, der „schönsten Ruine Frankreichs", gelegen in einem weitläufigen Park von wunderbarer Ruhe. Trotz der Zerstörung strahlt dieses Bauwerk aus dem 6. Jh. Immer noch die Erhabenheit aus, die es als wirtschaftliches und geistiges Zentrum über viele Jahrhunderte hatte. Die Hettstadter Reisenden waren sichtlich zufrieden, ihr Picknick in einem so außergewöhnlichen Ambiente genießen zu dürfen.

Bei der Rückfahrt entlang der vielen Schleifen der Seine konnte die Reisegruppe dann gleichermaßen eindrucksvolle neuzeitliche Bauwerke besichtigen: Die Hängebrücke von Tancarville und die Brücke der Normandie, die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt.

Auch dieses Mal haben die französischen Gastgeber alles getan, um den Gästen aus Hettstadt einen herzlichen Empfang in den Familien und einen interessanten Aufenthalt zu bereiten. Die Vorstände beider Komitees trafen sich zu einer gemeinsamen Sitzung und bekräftigten auch in Zukunft weiter die partnerschaftlichen Beziehungen, auch in der Jugendarbeit, zu pflegen und zu fördern.

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