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Zum 25-jährigen Jubiläum wurde mit Hilfe des Partnerschaftskomitees erstmals ein Auslandspraktikum für zwei Heilerziehungspflegerinnen der Dr. Maria-Probst-Schule in der Normandie umgesetzt. In diesem Jahr fand die Fortsetzung des Austausches statt. Lesen Sie hier den Bericht aus der Zeitung kontakte, herausgegeben durch das St.-Josefs-Stift Eisingen.

 Nach vier Wochen in einem anderen Land haben 23 angehende Heilerziehungspflergerinnen und -pflegerwieder heimatlichen Boden unter ihren Füßen. Im Rahmen ihrer Ausbildung an der Robert-Kümmert-Akademie in Würzburg lernten die einen Monat lang, wie man in anderen Ländern Menschen mit Behinderungen hilft und sie im Alltag unterstützt.

Auslandspraktikum HEP's

"Wir haben nicht nur einiges dazu gelernt, sondern auch richtig viel Spaß gehabt", sagen zum Beispiel Hannah Täuber und Julia Kranz, die beide in Frankreich zu Gast waren. In Cherbourg in der Normandie arbeiten die jungen Frauen am Institut Mas Sessad. Gefördert wurde das Auslandspraktikum, wie bei allen anderen auch, über Leonardo da Vinci (kurz Leonardo), ein Programm der EU-Kommission zur Förderung der Aus- und Weiterbildung, insbesondere der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung. Dabei werden Projekte nicht von der EU organisiert, sondern von Institutionen oder Organisationen in den einzelnen Ländern.

Christian Leitsch zog es nach Bulgarien, nach Varna, einer Stadt am Goldstrand des Schwarzen Meeres. "Vorurteile über dieses Land zu haben ist absolut fehl am Platz. Es war einfach toll." Der 26-jährige arbeitete vier Wochen lang an einer Schule für blinde Kinder und Jugendliche. Eine Zeit, die unvergessen bleiben wird.

Silvia Ising war vier Wochen lang zu Gast in Bozen. In der Geschützten Werkstatt KIMM lernte sie mit Menschen mit Behinderung. "Die Menschen arbeiten dort nicht nur, sie lernen auch, viele Dinge selbstständig und eigenverantwortlich zu erledigen", sagt die 24-jährige. Dabei verwendet man in Italien die schwedische Arbeitsmethode SIVUS. "Dabei arbeiten Menschen mit Behinderung bei der Organisation und der Entwicklung der Angebote mit. Die Menschen können selbst entscheiden, in welcher Gruppe sie arbeiten möchten", so Ising.

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