Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Argences und Hettstadt im vorigen Jahr rief das Hettstadter Partnerschaftskomitee die Partnerschaft 2.0 aus, sozusagen die Partnerschaft der zweiten Generation. Ziel ist es nach 25 Jahren neue - auch ungewöhnliche - Wege zu gehen.

Durch die Anbahnung des Hettstadter Komitees konnten nun zwei Fachschülerinnen der Dr. Maria-Probst-Schule, der Fachschule für Heilerziehungspflege, ein vierwöchiges Praktikum in der Normandie ableisten. Seit vielen Jahren ermöglicht die Dr. Maria-Probst- Schule ihren Fachschülern die Teilnahme an europäischen Projekten. Mit vielen Ländern war der Austausch möglich, mit einer französischen Einrichtung gelang es bisher nicht.

  • HEP's in Frankreich
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Hier konnten nun die Hettstadter helfen, die den Kontakt zu einer Behinderteneinrichtung in Cherbourg, Normandie, im Departement Manche, anbahnten. Den Kontakt herstellen konnten sie über Caroline Bourreau, einer jungen Frau aus Argences, die mit der Partnerschaft der beiden Gemeinden groß wurde, und die selbst Heilerziehungspflegerin ist. Mitglieder des Hettstadter Komitees und Caroline Bourreau organisierten nun den Praktikumsaufenthalt von Katja und Laura, zwei Fachschülerinnen der Dr. Maria-Probst-Schule, und begleiteten sie dabei.

Am 18. Mai machten sich die beiden jungen Frauen auf den Weg nach Cherbourg - zunächst mit dem TGV nach Paris und nach dem Wechsel des Bahnhofs weiter Richtung Westen. Allein das ist schon ein Abenteuer, wenn man vorher noch nicht in Frankreich gewesen ist. Am Institut Mas et Sessad, ACIAC in Cherbourg, leisteten die beiden Auszubildenden bis zum 18. Juni ihr von der EU über das Programm Leonardo da Vinci gefördertes Praktikum ab. Dann ging es wieder zurück - mit Umsteigen in Paris. Nach vier Wochen in Frankreich war dann deutlich mehr Routine im Spiel.

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